Das Teatre Polski in Warschau probt eine Satire auf Nazideutschland, doch die politische Lage ist im August 1939 für solch ein Stück bereits zu angespannt. In vorauseilendem Gehorsam wird die Aufführung von der polnischen Regierung verboten mit dem Argument, sie würde Hitler unnötig provozieren. Also gibt man allabendlich „Hamlet“.
Den jugendlichen Helden gibt Josef Tura höchstselbst, Chef des Theaters und ein Mann in den besten Jahren – nicht nur zum Leidwesen der ganzen Theatertruppe, sondern auch dem des Publikums. Tura steht nämlich in direkter Konkurrenz zu seiner bekannten Frau Maria um die Gunst und Anerkennung des Publikums und zieht dabei alle Register – manchmal auch die falschen.
Der junge Leutnant Stanislav Subinski hat sich in Maria Tura verliebt, die ihn eines Abends in ihrer Garderobe empfängt. Sobinski verlässt daraufhin immer pünktlich zum Beginn des Hamlet-Monologes seinen Platz mitten im Theater, um Maria in ihrer Garderobe zu besuchen. Josef Tura ist irritiert und hält das für eine Geringschätzung seiner Schauspielkunst.
Dann überschreiten die deutschen Truppen die polnische Grenze. Polen wird von den Faschisten okkupiert, Warschau zerstört, der 2. Weltkrieg beginnt.
Sobinski wird in die polnische Staffel der britischen Jagdflieger in London integriert. Der dort weilende Prof. Siletsky, angeblich Hitler-Gegner, entpuppt sich als Kollaborateur, der nun auf dem Weg ist, Mitglieder der polnischen Untergrund-bewegung an die Deutschen zu verraten.
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Subinski wird beauftragt, Siletsky zu finden, bevor er die Namen der Gestapo übergeben kann. Doch das gestaltet sich als äußerst schwierig und riskant.
Die Schauspieltruppe versucht nun mit all ihrem Können und ihren Kleidungskünsten an die Unterlagen zu gelangen, bevor Gestapo-Chef Erhardt sie in die Finger bekommt. Man will den Spion in eine Falle locken. Also werden die Kulissen des Gestapo-Hauptquartiers wieder aufgebaut und die Kostüm-Uniformen angezogen. Aus den Karikaturen der seinerzeit geprobten Satire müssen nun glaubwürdige Nazis werden. Tura spielt Erhardt, Bronski bekommt die Gelegenheit Hitler zu mimen, schließlich spielt Tura Siletsky.
Maria Tura muss nicht nur den eifersüchtigen Ehemann beruhigen, der sich dem jungen Liebhaber seiner Frau gegenübersieht, sondern auch ihr Verführungstalent bei Prof. Siletzky und Gestapo-Chef Erhardt einsetzen. Und Grünberg, der bislang nur Nebenrollen spielen durfte, bekommt endlich die Chance seines Schauspieler-Lebens...
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Ensemble:
Dirk Bach
Joachim Berger
Jonathan Briefs
Carlo Ghirardelli
Gerhardt Haag
Jost von Harleßem
Peter Herff
Kai Hufnagel
Georg B. Lenzen
Tobias Wilhelm Licht
Pelle Pershing
Hanfried Schüttler
Alexandra von Schwerin
Klaus Wildermuth
Live-Musik:
Verena Guido
Bernd Keul
Martin Kübert
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