Sein oder Nichtsein    
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Stab | Musik | Ensemble

Dirk Bach

Dirk Bach (Gruppenführer Erhardt, Gestapochef in Warschau)

machte seine ersten Bühnenerfahrungen in Studententheatern und in mehreren freien Theatergruppen. Diese führten ihn unter anderem nach Amsterdam, Brüssel, London, New York City, Utrecht und Wien. 1992 wurde er festes Mitglied im Ensemble des Kölner Schauspielhauses. Unter anderem spielte er an der Kölner Oper, Comedia, im Theater in der Filmdose, den Münchner Kammerspielen und der Springmaus. Einem breiteren Publikum wurde er 1992 mit der „Dirk Bach Show“ auf RTL bekannt. Die Serie „Lukas“ brachte ihm den Tele-star 1996, den Deutschen Comedypreis 1999 sowie die Goldene Kamera 2001 ein. 2007 wurde er erneut für seine Improvisationscomedy „Frei Schnauze XXL“ mit dem deutschen Comedypreis ausgezeichnet. In Hörbüchern liest Bach Werke von Moers, Pratchett und Kafka, aber auch Märchen wie „Urmel aus dem Eis“ oder den Piraten Kapitän Sharky. Außerdem moderierte er zusammen mit Sonja Zietlow bisher drei Staffeln der RTL-Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus.“ .
Joachim Berger

Joachim Berger (Grünberg, Schauspieler)

studierte an der Schauspiel-Akademie Zürich und absolvierte später ein privates Gesangsstudium bei Eva Brink Hilemann und Towako Sato-Schöllhorn. Er spielte im En- semble der Städtischen Bühnen Freiburg, am Staatstheaters Kassel und dem Schauspiel Bonn sowie als Gast an den Bühnen der Stadt Köln und am Theater der Keller in „Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie“ von Woody Allen. Er spielte in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen (z.B. Tatort). Mit dem Pianisten Thomas Michael Gribow führte er Schuberts „Winterreise“ szenisch auf. An der Oper Köln war er zu sehen in Künnekes „Lady Hamilton“, in Webers „Freischütz“ und in Massenets „Don Quichotte“. Außerdem spielt er in einer Koproduktion mit dem Kölner Freien Werkstatt Theater „Reineke Fuchs“ und wird dort im September Premiere mit Oscar Wildes „Gespenst von Canterville“ haben.
Jonathan Briefs

Jonathan Briefs (Schulz, Erhardts Adjutant)

ist Schauspieler, Regisseur, Autor, Impro-Coach und Humorberater. Nach dem Studium der Kunst- und Baugeschichte an der RWTH Aachen war er u. a. am Avanti- Theater, Theater K., Theater Aachen, Atelier-Theater, Jahrhunderthalle Bochum, Gloria-Theater und im Kaiserhof bei Walter Bockmayer tätig. Im Theater in der Filmdose ist er als Produktionsleiter und Schauspieler seit 5 Jahren u. a. bei „Das HEIDI/DIANA- das Mädchen mit der Arschkarte“ und „Pretty Prummen“ aktiv. Als TV-Autor entwickelt er Fernseh-Format-Konzepte (Onkel Fisch/ Hals und Beinbruch - Misfi ts / Ein Paar Probleme - Böttinger). Er ist Absolvent der Köln Comedy Schule und war 2001 Preisträger des Köln Comedy Cup. Seit 1997 trat er regelmäßig bei der Rosa-Sitzung auf und ist seit der Session 2004/2005 Esemblemitglied der Röschen-Sitzung. 2007 begann er als Dozent der Akademie/Rednerschule des Festkomitees Kölner Karneval.
Carlo Ghiradelli

Carlo Ghirardelli (Ravitsch, Schauspieler)

wurde an der Schauspielakademie Zürich ausgebildet. Er gastierte schon während seiner Ausbildung am Schauspielhaus Zürich und bei den Festspielen in Schwäbisch Hall. Als Träger des Emil-Opprecht-Preises ging er zum Landestheater Tübingen. Am Staatstheater Freiburg arbeitete er u. a. mit Heinz Kreidel. Nach seinem Engagement am Staatstheater Kassel, u. a. mit Inszenierungen von Peter Siefert und Pierre Jean Valentin, kam er an die Städtischen Bühnen Köln, wo er zum Beispiel die Puppe in Daniel Benoins Inszenierung von „Ghetto“ spielte, sowie ans Schauspiel Düsseldorf. Zurück in seiner künstlerischen Heimat Kassel spielte er die nächsten elf Jahre unter den verschiedensten Regisseuren die verschiedensten Rollen. Heute ist er als Gastschauspieler - zum Teil auch in musikalischen Produktionen - und mit Literaturprogrammen unterwegs. Außerdem lehrt er an der Internationalen Theaterakademie Göttingen.
Gerhardt Haag

Gerhardt Haag (Dr. Bojarski, Gesandter des Außenministeriums, und Oberführer Müller, SS-Soldat)

wurde an der Max-Reinhardt-Schule (Hochschule für Musik und darstellende Kunst) in Berlin ausgebildet. Danach war er als Schauspieler und Regieassistent an den Stadttheatern Gießen und Mainz tätig und Schauspieler im Modellversuch Künstler und Schüler – Projektgruppe Köln. Er war Mitgründer, Schauspieler und Co-Leiter des Freien Werkstatt- Theaters Köln. Außerdem arbeitete er freiberuflich als Schauspieler, Sprecher und Projektleiter. 1989 kam er an das Theater im Bauturm in Köln. Seit 1995 ist er Leiter des Theaters im Bauturm – Freies Schauspiel Köln. 2004 inszenierte er das Stückes „Léo“ von Patrick Lunant (DSE), 1996 bekam seine Co-Inszenierung von "KUNST“ von Yasmina Reza den Kölner Theaterpreis. 2004 spielte er in der Theaterpreis-gekrönten Inszenierung „Nora“ von Henrik Ibsen.
Jost von Harleßem

Jost von Harlessem (Wilhelm Kunze, ein Junge)

war nach seinem Abitur Hospitant an der Oper Köln. Erste Rollen bei der Oper und Schauspiel Köln. Seine ersten Regiearbeiten absolvierte er an der Studiobühne Köln. Seit 2007 ist er Regieassistent und Dramaturgieassistent am Theater der Keller.
Peter S. Herff

Peter S. Herff (Bronski, Schauspieler)

erhielt seine Ausbildung an der Berufsfachschule für Schauspiel in Köln. Er arbeitete am Schauspielhaus Düsseldorf, Stadttheater Aachen, Grenzlandtheater Aachen, Landestheater Vorarlberg/Bregenz und in Köln, wo er unter anderem in Produktionen der Studiobühne Köln, des Theaters im Bauturm und der Comedia zu sehen ist. Neben zahlreichen Tourneen und Festival-Teilnahmen im In- und Ausland, wurde er mit der Produktion „Die Nibelungen“ im Jahr 2006 für den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ nominiert und gewann im selben Jahr den NRW Theaterpreis 2006. Mit der Produktion „Bandscheibenvorfall“ im Theater im Bauturm wurde er im De- zember 2007 zum dritten Mal für den Kölner Theaterpreis nominiert. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit in Theater, Film und Fernsehen ist er durch zahlreiche Inszenierungen und als Dozent im Kinder- und Jugendtheater bekannt.
Kai Hufnagel

Kai Hufnagel (Professor Siletzky, ein Spion)

war nach der Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste in Berlin u. a. an der Schaubühne Berlin, am Schauspielhaus Nürnberg, am Schauspielhaus Dortmund, am Residenztheater München, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und am Theater im Bauturm engagiert. Er arbeitete u.a. mit den Regisseuren Klaus Michael Grüber, Peter Stein, Hansjörg Utzerath, Amélie Niermeyer, Matthias Hartmann, Jerôme Savary, Franz Xaver Kroetz, Janusz Wizsniewski und Einar Schleef sowie im „Bandscheibenvorfall“ im Theater im Bauturm mit Rüdiger Pape.
Georg B. Lenzen

Georg B. Lenzen (Josef Tura, Schauspieler)

arbeitet als Schauspieler für Theater, Film und Fernsehen. Zunächst holte ihn Willy Millowitsch als jugendlicher Liebhaber an sein Theater, weitere Engagements an den Schauspielhäusern Düsseldorf, Wuppertal und Essen folgten. In Köln ist er Mitbegründer des Rose-Theegarten- Ensembles, welches mehrfach für den Kölner Theaterpreis nominiert wurde. Im Theater im Bauturm ist er aktuell in Heinrich Pachls Satire „Köln ist Kasse!“ zu sehen. Georg B. Lenzen tritt bundesweit als Comedian für das Kölner „Good Vibrations Theater“ auf. Im Fernsehen war er im vergangenen Jahr u.a. als Mitglied des Ensemblecasts für die PRO7 Comedy-Impro „Gott sei Dank, dass Sie da sind“ zu sehen und stand zuletzt für die ARD-Produktion „Abschiede und andere Familienschwierigkeiten“ vor der Kamera.
Tobias W. Licht

Tobias Licht (Stanislas Subinski, junger Pilot)

entschied sich nach kurzem Germanistikstudium und einer einjährigen Journalistenausbildung für den Beruf des Schauspielers und erhielt seine Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Engagements folgten am Landestheater Linz und am Theater Ingolstadt. Dort reichten seine Rollen vom Mercutio in „Romeo und Julia“ über den Brad in der „Rocky Horror Show“ bis zum Fetzer in „KlassenFeind“. Außerdem spielte er in diversen Fernsehserien, wie „Balko“, „Unter Uns“, „Die Stadtklinik“, „SOKO Köln“ sowie in Fernseh- und Kinofi lmen wie „Die Brücke“, „Mogadishu welcome“ und „The Pointmen“. Er ist außerdem im Comedyfach zuhause und war u. a. in „Krügers Woche“ mit Mike Krüger zu sehen.
Pelle Pershing

Pelle Pershing (Sascha, Garderobier)

studierte Malerei, Illustration & Kostümbild an den Kölner Werkkunstschulen, nahm Unterricht in Schauspiel und Gesang, Klavier, Klarinette und Akkordeon. Seitdem arbeitet er als Bühnenbildner (u.a. für die CSD-Gala), Kostümbildner (u.a. für Hella von Sinnen), Kabarett-Autor (u.a. für Thomas Freitag), Comedy-Writer (u.a. für Hape Kerkeling) und Songtexter (u.a. für Georgette Dee). Mit seiner „Original Pelle Pershing Show‘“tourte er 1988 bis 1992 durch alle Kleinkunstbühnen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Er moderierte die Mitternachts-Show im Schmidt-Theater in Hamburg, der WDR drehte das Special „Pelle Pershing & Co“. Gemeinsam mit seinem Freund Holger Heinzmann initierte und organisierte Pelle Pershing im Jahre 1997 die große Gala „Ich brauche so sehr Deine Nähe“ - eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Kölner Aids-Hilfe und SchwIPS. Unter der Schirmherrschaft von Dr. Alfred Biolek (und mit Auftritten von u.a. Gabi Köster, Hella von Sinnen, Lilo Wanders, Jürgen Domian und Hape Kerkeling) erzielte dieser Abend im Theater am Rudolfplatz einen Rekord-Reinerlös von 140.000,- DM.
Hanfried Schüttler

Hanfried Schüttler (Sturmführer Schäfer, SS-Soldat)

wurde nach dem Studium der Theaterwissenschaft, Pädagogik und Soziologie in Köln an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum ausgebildet. Er war Intendant des Landestheaters Burghofbühne Dinslaken im Kreis Wesel und Schauspieldirektor am Mainfranken-Theater Würzburg. Er spielte am Schauspiel Essen, am Musiktheater im Revier, an der Landesbühne Nord in Wilhelmshaven, an den Städtischen Bühnen Münster, am Theater im Westen in Stuttgart, am Theater Oberhausen, am Volkstheater Millowitsch und am Grenzlandtheater Aachen sowie den Klosterfestspielen Weingarten. Er tourte durch Polen mit George Taboris „Mein Kampf“. Regie führte er an der Landesbühne Nord in Wilhelmshaven, im Theater im Westen in Stuttgart, an den Wuppertaler Bühnen, bei der Konzertdirektion Landgraf und am Landestheater Coburg. Seit der Spielzeit 2006/2007 ist er Direktor des Theater der Keller und der angeschlossenen Schule des Theaters in Köln.
Alexandra von Schwerin

Alexandra von Schwerin (Maria Tura, Josefs Frau, Schauspielerin)

absolvierte ihre Ausbildung an der Akademie der Künste, Berlin. Ihre Schauspielkarriere führte sie u. a. an das Burgtheater Wien als Luise in „Kabale und Liebe“, an das Schauspiel Frankfurt, z. B. in „King Lear“, Inszenierung Robert Wilson, an das Staatstheater Darmstadt als Gretchen im „Urfaust“, an die Oper Brüssel, Lyon und Strassburg sowie an das Schauspiel Bonn. Vor der Kamera st sie vor allem durch Rollen in den Fernsehproduktionen Unschuldig, SOKO Köln, der Elephant, Wilsberg, Tatort und Stromberg bekannt. 1995 wurde sie zweimal für die „Beste Nachwuchsschauspielerin“ in Theater Heute nominiert. Seit 2006 besitzt Alexandra von Schwerin JUNIORHOUSE, eine Schauspielschule für Kinder und Jugendliche in Köln.
Klaus Wildermuth

Klaus Wildermuth (Dobosch, Regisseur)

ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter der „Spielküche“ in Augsburg. Engagements hatte und hat er an den Stadttheatern Pforzheim und Aachen, am Schauspiel Essen, am Theater „Die Rampe“, Stuttgart und in Köln am Theater im Bauturm (u.a. in „Top Dogs“ von Urs Widmer und „KUNST“ von Yasmina Reza) sowie am Freien Werkstatt Theater. Mit ersten Soloabenden trat er u.a. an der Volksbühne Berlin (Roter Salon) und im Lokschuppen Rosenheim auf. Sein neues Solo „Der Waldläufer“ startet am 19. Juni im Theater im Bauturm, wo man ihn zur Zeit auch in Heinrich Pachls Satire (Text und Inszenierung) „Köln ist Kasse!“ sehen kann. Wildermuth arbeitet als Dozent an der Arturo-Schauspielschule.

Ensemble:
Dirk Bach
Joachim Berger
Jonathan Briefs
Carlo Ghirardelli
Gerhardt Haag
Jost von Harleßem
Peter Herff
Kai Hufnagel
Georg B. Lenzen
Tobias Wilhelm Licht
Pelle Pershing
Hanfried Schüttler
Alexandra von Schwerin
Klaus Wildermuth

Live-Musik:
Verena Guido
Bernd Keul
Martin Kübert

Inszenierung:
Rüdiger Pape

Bühnenbild:
Petra Buchholz

Kostümbild:
Regina Rösing

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